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Vier gewinnt!

27.01.2026

„Fo, Fo, Fo“ - der in Basketball-Kreisen berühmte Spruch von Basketballlegende Moses Malone, der 1983 damit drei Sweepes auf dem Weg zum Titel seiner Philadelphie 76ers vorhersagte, ist nach dem vergangenen Wochenende für das Jugendleistungsprogramm des Freak City Bamberg e.V. aktueller denn je. Vier Spiele, vier Siege heißt die beachtliche Bilanz nach dem Wochenende. Alle Teams konnten wichtige sportliche Ausrufezeichen setzen und damit sowohl ihre tabellarische, individuelle und auch die mannschaftliche Entwicklung vorantreiben.

U14-1 Bayernliga
TSV Schwaben Augsburg – Freak City Bamberg 67:70
( 15:23 / 22:17 / 13:14 / 17:16 )

Mission „Anschluss an das Top4“ gelungen: Mit einer beeindruckend geschlossenen Mannschaftsleistung und der vom Trainerteam eingeforderten Intensität hielten die jungen Freaks die Gastgeber aus Augsburg bei lediglich 67 Punkten.

„Man hat den Jungs heute angemerkt, dass sie nach der Trainingswoche bereit und heiß waren zu verteidigen. Der defensive Fokus war unglaublich. Ich freue mich sehr für alle Jungs, dass ihre harte Arbeit heute endlich belohnt worden ist“, zeigte sich Headcoach Niklas Ruckdeschel erleichtert und stolz.

Insgesamt zehn Führungswechsel unterstreichen den umkämpften Charakter der Partie. Ausschlaggebend für den Spielausgang war neben der beherzten Teamdefense erneut die Treffsicherheit von jenseits der Drei-Punkte-Linie: Acht Distanzwürfe fanden ihr Ziel. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit, die Bamberg knapp mit 40:37 für sich entschied, konnten die Gäste auch das dritte Viertel leicht gewinnen und mit einer 54:50-Führung in den Schlussabschnitt gehen. Dort behielten die jungen Freaks die Kontrolle und sicherten sich verdient den ersten Hauptrundensieg.

U16-2 Bayernliga
Freak City Bamberg – CYBEX Talents BBC Bayreuth 80:40
( 26:10 / 15:5 / 17:16 / 22:9 )

Bamberg startete sehr engagiert und druckvoll in die Partie und machte den tapfer kämpfenden Bayreuthern von Beginn an klar, dass alles andere als ein deutlicher Sieg keine Option sein sollte. Vor allem im zweiten Viertel steigerten sich die Gastgeber defensiv erheblich und erlaubten Bayreuth lediglich fünf Punkte – konnten offensiv selbst allerdings auch nur 15 Zähler erzielen.

Im dritten Viertel agierten beide Teams auf Augenhöhe, Bayreuth nutzte die Lücken in der Bamberger Verteidigung nun konsequenter. Im Schlussabschnitt zogen die Spieler von Headcoach Dunia Huwé das Tempo nochmals deutlich an und bauten den Vorsprung unter anderem mit vier erfolgreichen Würfen aus der Distanz weiter aus.

„Phasenweise hat man gesehen, welche Wucht dieses Team entfalten kann, wenn alle mit derselben Intensität ans Werk gehen. Das ist uns besonders im zweiten und letzten Viertel sehr gut gelungen. Über die gesamten 40 Minuten fehlt uns diese Konstanz jedoch leider noch zu häufig“, zeigte sich Dunia Huwé trotz des deutlichen Sieges nur bedingt zufrieden.

JBBL / U16-1
Freak City Bamberg – Nürnberg Falcons 120:82
( 34:17 / 27:19 / 30:24 / 29:22 )

Auch in der JBBL zeigte sich ein ähnliches Bild wie zuvor in der U16 Bayernliga. Bamberg legte los wie die Feuerwehr und erzielte nach Ballgewinnen immer wieder schnelle und einfache Punkte. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Gäste aus Nürnberg besser ins Spiel, was jedoch nichts an der deutlichen 61:36-Halbzeitführung der Mannschaft von Headcoach Ricardo Cabezas änderte.

Der Start in das dritte Viertel gehörte zunächst den Falcons, die mit mehr Energie aus der Kabine kamen und den Gastgebern auf Augenhöhe begegneten. Der Abstand blieb jedoch konstant, da die Freaks ab Mitte des Viertels wieder ihren Rhythmus fanden. Mit einer 91:60-Führung ging es in den Schlussabschnitt, in dem Bamberg den Vorsprung weiter ausbaute und einen souveränen Heimsieg einfuhr.

„Ich freue mich sehr für die Mannschaft. Man sieht immer klarer, was unsere Schwerpunkte sind, und wir schaffen es zunehmend besser, die nötige Physis und Härte in der JBBL umzusetzen. Der Start ins dritte Viertel war allerdings katastrophal – da müssen wir wacher sein. Insgesamt war es dennoch eine ordentliche Teamleistung“, bilanzierte Ricardo Cabezas.

U18-1 Landesliga
TG Würzburg – TSV Breitengüßbach 81:84
( 22:17 / 24:14 / 18:39 / 17:14 )

Im letzten Spiel des Wochenendes traf die bis dahin ungeschlagene U18 des Kooperationspartners TSV Breitengüßbach auf den direkten Tabellennachbarn aus Würzburg. In der traditionsreichen Feggrube entwickelte sich vor guter Kulisse zunächst das Spiel, das sich die Gastgeber erhofft hatten. Breitengüßbach startete pomadig, ohne die nötige Energie und Leidenschaft, sodass Würzburg zur Halbzeit verdient mit 15 Punkten in Führung lag – diese hätte sogar noch höher ausfallen können, wenn Theo Schmidt nicht kurz vor der Pause bei einem Dreier gefoult worden wäre und alle drei Freiwürfe verwandelt hätte.

In der Kabine fand Kapitän Jonas Mendl deutliche Worte und packte sich und seine Mitspieler an der Ehre. Die Reaktion folgte prompt: Wie ausgewechselt kam das Team aus der Pause, glich die Partie innerhalb von drei Minuten aus und übernahm anschließend sogar die Führung. Die sechs Punkte Vorsprung zum Ende des dritten Viertels sollten sich letztlich als entscheidend erweisen, auch wenn es im Schlussabschnitt nochmals eng wurde.

„Das war heute unsere bisher schwächste Saisonleistung. Besonders unser Start ins Spiel und unsere einfallslose Offense haben Würzburg viele einfache Transition-Punkte ermöglicht. Umso größer das Kompliment an die Jungs, dass sie im dritten Viertel all das gezeigt haben, was sie sonst auszeichnet: Leidenschaft, Lust am Verteidigen, Dynamik in der Offense. Dass es am Ende nochmal so eng wurde, war unnötig, passt aber zum Spielverlauf und unterstreicht auch die starke Leistung unseres Gegners“, zog Headcoach Simon Bertram nach Spielende Bilanz.