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Überraschung, Kampfgeist und Comeback – Freak City Teams mit starkem Wochenende

16.03.2026

Ein intensives und emotionales Wochenende liegt hinter den Nachwuchsteams des Freak City Bamberg e.V. Während die U16-3 in der Bezirksoberliga mit einem überraschenden Sieg gegen den Favoriten aus Hof aufhorchen ließ und die U18-1 trotz Minimalbesetzung ihre Erfolgsserie fortsetzte, erzwang die JBBL/U16-1 in Heidelberg ein entscheidendes drittes Spiel der Playdown-Serie. Auch die U14-2 zeigte nach schwierigem Start Moral und kämpfte sich in Tegernheim immer besser in die Partie.

U16-3 Bezirksoberliga
Freak City Bamberg – TSV Hof 69:65
( 19:13 / 12:17 / 21:16 / 17:19 )

Im sprichwörtlichen Duell David gegen Goliath behielt diesmal tatsächlich David die Oberhand. Die favorisierten Gäste aus Hof, die im Hinspiel noch deutlich mit 121:49 gewonnen hatten, taten sich gegen die aggressive und körperbetonte Verteidigung der Gastgeber von Beginn an schwer.

Immer wieder gelang es den jungen Bambergern, Ballgewinne zu erzwingen und diese in einfache Punkte umzumünzen. Besonders im ersten und dritten Viertel war die defensive Intensität der Schlüssel zum späteren Erfolg.

„Besonders schön ist heute neben der gleichmäßigen Minutenverteilung vor allem der Fakt, dass sich jeder Spieler auf dem Scoreboard eintragen konnte“, zog Coach Niklas Ruckdeschel eine positive Bilanz. „Keiner hat mehr als 23 Minuten und weniger als 15 Minuten gespielt – und das bei elf eingesetzten Spielern.“

Auch Jugendkoordinator Simon Bertram hob die Entwicklung der Mannschaft hervor: „Die Entwicklung der Jungs, besonders in engen Spielen wie heute, ist einfach schön zu sehen. Defensiv haben alle im Laufe der Saison einen Gang hochgeschaltet und verteidigen mit Stolz und Freude. Genau deshalb ist diese Saison in der Bezirksoberliga für uns goldwert. Jeder darf spielen und bekommt zusätzliche Spielzeit. Wenn dann noch ein Sieg wie heute dazukommt, freut es uns als Trainer natürlich doppelt.“

U18-1 Landesliga
TSV Breitengüßbach – Aschaffenburg Baskets 75:69
( 23:16 / 12:13 / 17:23 / 23:17 )

Eine enge und über weite Strecken zerfahrene Begegnung endete letztlich mit einem verdienten Sieg für Breitengüßbach. Die Mannschaft von Coach Simon Bertram trat aufgrund von Spielüberschneidungen und aus Regenerationsgründen lediglich zu sechst an, zeigte jedoch einmal mehr großen Kampfgeist.

„Besonders das erste und das letzte Viertel waren wieder ein Beweis dafür, dass die Mannschaft nie aufgibt und immer zusammenbleibt – egal, was passiert“, so Bertram.

Nach einem guten Start verloren die Gastgeber im zweiten Viertel etwas den Fokus und erlaubten den Aschaffenburgern, die ebenfalls nur zu siebt angereist waren, zu viele einfache Punkte. Als sich Topscorer Bojovic Mitte des zweiten Viertels schwer verletzte, übernahmen seine Teamkollegen Verantwortung und hielten die Partie offen.

Das dritte Viertel ging verdient an die Gäste. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der erst kurz vor Ende entschieden wurde. Exson wurde bei einem Dreipunktwurf gefoult, wobei die bis dahin souverän leitenden Schiedsrichter zusätzlich ein unsportliches Foul erkannten. Dies brachte Gästecoach Jerome Schäfer dermaßen aus der Fassung, dass er wegen zu intensivem Beschweren nach zwei technischen Fouls innerhalb weniger Sekunden die Halle verlassen musste. Daraus resultierten schließlich fünf Freiwürfe plus Ballbesitz für Breitengüßbach – die Entscheidung der Partie.

„Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Trotzdem finden die Jungs immer wieder Wege, sich aus schwierigen Situationen herauszuspielen. Glückwunsch an das Team, unsere tapfer kämpfenden Gegner und alle Beteiligten für diese bis hierhin grandiose Saison“, freute sich Bertram.

JBBL / U16-1 – Playdowns Spiel 2
USC Heidelberg – Freak City Bamberg 57:68
( 14:15 / 20:10 / 7:18 / 16:25 )

Mit dem Rücken zur Wand reiste die JBBL von Freak City Bamberg zum zweiten Spiel der Best-of-Three-Serie nach Heidelberg – und lieferte eine starke Antwort.

Der Beginn war auf beiden Seiten von Nervosität geprägt. Viele Ballverluste bestimmten das erste Viertel, während aus der Distanz erneut nur wenig gelingen wollte. Dafür verteidigten die Bamberger engagiert und zwangen Heidelberg immer wieder zu schwierigen Würfen am Ende der Shotclock.

Im zweiten Viertel kippte das Spiel zunächst zugunsten der Gastgeber. Offensiv lief bei Bamberg wenig zusammen, während Heidelberg zwischenzeitlich einen offensiven Lauf entwickelte. Mit einem 25:34-Rückstand ging es in die Halbzeitpause.

Offenbar fanden die Trainer dort jedoch die richtigen Worte. Schnell schrumpfte der Rückstand, das Momentum wechselte auf Bamberger Seite und mit einer Fünf-Punkte-Führung ging es ins Schlussviertel.

Dort kontrollierten die Freaks zunehmend das Spielgeschehen. Rund fünf Minuten vor Schluss führte Bamberg bereits mit zehn Punkten, ehe Heidelberg mit aggressiver Pressverteidigung noch einmal alles versuchte. Doch der Lauf der Gäste war nicht mehr zu stoppen. Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung sogar auf 17 Punkte an, bevor Bamberg den Sieg sicher über die Zeit brachte.

„Wir haben heute alles gegeben und waren super auf den Gegner eingestellt“, bilanzierte Jugendkoordinator Simon Bertram. „Die Trainer haben einen riesigen Job gemacht und aus der Niederlage die richtigen Schlüsse gezogen. Jetzt haben wir am Sonntag die Chance, die Serie zu entscheiden.“

Auch Headcoach Ricardo Cabezas zeigte sich stolz: „Mit dem Rücken zur Wand als junges Team so zurückzukommen, ist eine extrem starke mentale Leistung. Jetzt haben wir uns das Recht erspielt, in unserer Halle alles klarzumachen.“

U14-2 Landesliga
Oberpfalz Hunters – Freak City Bamberg 100:63
( 31:13 / 17:12 / 23:20 / 29:18 )

Einen schwierigen Start erwischte die U14-2 beim Auswärtsspiel in Tegernheim. Die Gastgeber starteten hochkonzentriert und setzten sich früh deutlich ab.

Nach anfänglichen Anpassungsproblemen an die körperbetonte Spielweise der Oberpfälzer fanden die jungen Bamberger jedoch zunehmend besser in die Partie und spielten mutiger nach vorne.

„Wir haben Mitte des ersten Viertels angefangen mitzuspielen und das dann für den Rest des Spiels ordentlich durchgezogen“, erklärte Coach Christian Lenz, der die Mannschaft aufgrund mehrerer Überschneidungen betreute.

Trotz der Niederlage zeigte sich der Trainer stolz auf seine Mannschaft: „Ich bin stolz darauf, wie die Jungs das Spiel zu siebt durchgezogen und sich trotz vieler Rückschläge immer wieder gegenseitig hochgezogen haben.“

Alle mitgereisten Spieler erhielten viele Minuten und zeigten über die gesamte Spielzeit großen Einsatz.