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Starker Auftritt trotz Rückschlägen – U16 überzeugt bei der Südostdeutschen Meisterschaft

30.04.2026

Bei der südostdeutschen Meisterschaft (RLSO) in München präsentierte sich die U16-2 des Freak City Bamberg e.V. einmal mehr als ambitioniertes und entwicklungsstarkes Team. Die Mannschaft der Coaches Ricardo Cabezas und Dunia Huwé trat dabei mit dem jüngeren Jahrgang 2011 sowie vier Spielern des Jahrgangs 2012 aus der U14 an. Erschwerend hinzu kamen mehrere krankheitsbedingte Ausfälle, die die Rotation zusätzlich einschränkten.

Auftakt mit bitterem Ende gegen München Ost

Im ersten Spiel trafen die jungen Bamberger direkt auf den späteren Turniersieger TSV München Ost. Die Partie begann aus Sicht von Freak City alles andere als optimal. In der ersten Halbzeit fehlten Intensität, Zugriff in der Defensive und Klarheit im Offensivspiel, sodass man zwischenzeitlich mit 16 Punkten in Rückstand geriet (19:21 / 18:25).

Doch nach der Pause zeigte das Team ein völlig anderes Gesicht. Angeführt von einer deutlich aggressiveren Verteidigung kämpften sich die Bamberger bis zum Ende des dritten Viertels zurück und dominierten den Schlussabschnitt. Plötzlich war das Spiel wieder offen – und Freak City hatte sogar die Chance auf den letzten Wurf. Dieser wurde jedoch zu spät genommen, sodass am Ende eine denkbar knappe 78:79-Niederlage auf der Anzeigetafel stand.

Starke Reaktion gegen Dresden

Im zweiten Spiel gegen die Dresden Titans zeigte die Mannschaft die richtige Reaktion auf den bitteren Auftakt. Gegen körperlich robuste Sachsen kontrollierten die Bamberger das Spiel über weite Strecken und ließen sich auch von kleineren Nachlässigkeiten nicht aus der Ruhe bringen.

Zwar führten individuelle Fehler immer wieder zu einfachen Punkten für Dresden, insgesamt präsentierte sich Freak City jedoch deutlich stabiler und abgeklärter. Mit einem verdienten 74:58-Erfolg (18:12 / 17:20 / 18:11 / 21:15) hielt man die eigenen Chancen im Turnier am Leben.

Souveräner Abschluss gegen Leipzig

Im abschließenden Spiel gegen den USC Leipzig zeigten die Bamberger noch einmal ihre spielerische Klasse. Von Beginn an setzte man den Gegner mit hohem Tempo unter Druck und erspielte sich früh Vorteile.

Spätestens im dritten Viertel (24:2) wurde der Klassenunterschied deutlich. Leipzig hatte dem Tempo und der Intensität der Freaks wenig entgegenzusetzen, sodass das Spiel frühzeitig entschieden war. Am Ende stand ein klarer 83:55-Erfolg (23:15 / 17:16 / 24:2 / 19:22) und ein versöhnlicher Abschluss eines insgesamt intensiven Turniers.

Fazit und Ausblick

Auch wenn das große Ziel – die Qualifikation für das Top4 des Deutschen Pokals – knapp verpasst wurde, zeigte die junge Bamberger Mannschaft über weite Strecken ihr enormes Potenzial. Besonders das Comeback im ersten Spiel sowie die beiden folgenden Siege unterstreichen die Entwicklung und Mentalität des Teams.

Ricardo Cabezas brachte es nach dem Turnier auf den Punkt:

„Leider hat uns in einem engen Spiel wieder mal das letzte Quäntchen Fortune gefehlt. Nach der schlechten Leistung in Halbzeit eins hat man aber auch nicht verdient so ein Spiel noch zu gewinnen. Trotzdem riesiges Kompliment an meine Mannschaft zu diesem Comeback und auch den beiden Siegen gegen Dresden und Leipzig. Es ist nicht einfach solche Spiele noch gut und seriös zu Ende zu spielen, wenn man weiß, dass man eigentlich nur noch durch einen Ausrutscher von Ost weiterkommen kann. Jetzt gilt unser ganzer Fokus der Off Season und der Planung für die neue Saison. Dann wird wieder angegriffen.“

Trotz personeller Einschränkungen und der jungen Altersstruktur zeigte das Team, dass es auf diesem Niveau konkurrenzfähig ist – eine wichtige Erkenntnis mit Blick auf die kommende Saison.