Durchwachsener Start in 2026
Der Start in das Basketballjahr 2026 hielt für die Jugendleistungsteams des Freak City Bamberg e.V. direkt einige anspruchsvolle Aufgaben bereit. Während die Bayernliga-Teams nach der langen Spielpause noch Anlaufschwierigkeiten zeigten, setzte die JBBL ein deutliches Ausrufezeichen und bestätigte den positiven Trend der vergangenen Wochen.
U14-1 Bayernliga
FC Bayern München – Freak City Bamberg 91:41 ( 20:10 / 29:14 / 22:8 / 20:9 )
Mit einer deutlichen Niederlage startete die U14-1 in die Hauptrunde der Bayernliga, für die man sich am letzten Spieltag mit einem Sieg gegen den Post SV Nürnberg qualifiziert hatte. Gegen den FC Bayern München liefen die Jungs von Headcoach Niklas Ruckdeschel von Beginn an einem Rückstand hinterher.
Nach ordentlichem Start zeigten die Gastgeber im weiteren Spielverlauf eindrucksvoll, wie konsequente Defensive, hohes Tempo im Umschaltspiel und daraus resultierende einfache Punkte zusammenspielen. Vor allem physisch waren die Münchner den Bambergern deutlich überlegen.
Headcoach Niklas Ruckdeschel ordnete die Partie realistisch ein: „Uns haben von Beginn an Energie und Intensität gefehlt. Der größte Unterschied war ganz klar die Physis, die wir heute nicht matchen konnten. Trotzdem muss man festhalten, dass wir mit einer normalen Leistung nicht 50 Punkte schlechter als der Gegner sind.“Nächstes Wochenende wartet direkt die nächste anspruchsvolle Aufgabe auf das Team. Der TSV München Ost gastiert in Oberfranken, alles andere als eine leichte Aufgabe.
U16-2 Bayernliga
TTL Basketball Bamberg – Freak City Bamberg 98:75 ( 22:15 / 25:17 / 23:21 / 28:22 )
Auch in der U16 Bayernliga erwischten die Schützlinge von Headcoach Dunia Huwé einen gebrauchten Tag. Defensiv erlaubte man dem TTL von Beginn an zu viele einfache Abschlüsse und zeigte insbesondere im Eins-gegen-eins große Schwächen. Die Hausherren nutzten diese Nachlässigkeiten konsequent aus und spielten sich phasenweise in einen regelrechten Offensivrausch.
In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Bamberger zumindest offensiv verbessert, defensiv gelang es jedoch weiterhin nicht, die nötige Intensität und Stabilität aufzubauen. Am Ende stand eine verdiente Niederlage.
Dunia Huwé zeigte sich nach dem Spiel deutlich enttäuscht: „Wir haben heute alle positiven Tugenden wie Einsatz, Leidenschaft, Emotionen, Selbstvertrauen und Resilienz vermissen lassen und daher völlig verdient verloren. Einzig der gewonnene direkte Vergleich aufgrund unseres klaren Hinspielsieges stimmt mich etwas positiv. Jugendbasketball ist manchmal genau das – die einzige Konstante ist die fehlende Konstanz.“
JBBL / U16-1
Freak City Bamberg – Team Urspring 95:80 ( 30:23 / 18:21 / 21:14 / 26:22 )
Einen ganz anderen Auftritt zeigten die jungen Bamberger in der JBBL-Relegationsrunde. Gegen das traditionsreiche und eines der ältesten Programme Deutschlands – Team Urspring – gelang ein überzeugender Heimsieg.
Von Beginn an präsentierte sich Bamberg defensiv aggressiv, lauerte immer wieder in den Passwegen und zeigte auch im Eins-gegen-eins hohe Wachsamkeit. Zudem agierte das Team im Rebounding deutlich stabiler als in den Wochen zuvor und hielt das Duell unter den Körben lange offen (34:38).
„Wir lagen nur ein einziges Mal ganz zu Beginn zurück und haben das Spiel über weite Strecken kontrolliert. Bis auf eine kurze Phase im vierten Viertel war das heute unser bestes Saisonspiel,“ freute sich Headcoach Ricardo Cabezas.
Auch offensiv überzeugte die Mannschaft mit Effizienz: 58 % Trefferquote aus dem Zweipunktebereich und starke 83 % von der Freiwurflinie (19/23) unterstrichen die mannschaftlich geschlossene Leistung. Lediglich von jenseits der Dreierlinie blieb noch Luft nach oben (6/20).
Fazit des Wochenendes
Jugendkoordinator Simon Bertram zog ein differenziertes Fazit: „Das Wochenende hat uns als Programm klar gezeigt, woran wir arbeiten müssen, aber auch, wo wir bereits deutliche Fortschritte gemacht haben. In der U14- und U16-Bayernliga waren wir nach der langen Spielpause noch nicht bereit für die Intensität. Umso schöner ist es, dass die Jungs in der JBBL den Schalter umlegen konnten. Mit fünf Siegen und nur einer Niederlage stehen wir aktuell auf Rang zwei einer sehr starken Relegationsrunde – eine Momentaufnahme, die für die hervorragende Arbeit unseres gesamten Coaching Staffs spricht.“
Mit diesem Rückenwind geht Freak City Bamberg in die kommenden Aufgaben des neuen Jahres.